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Was gefällt Ihnen am meisten an diesem Beruf? Ich habe es nicht gelernt weil es mein Lieblingsberuf war, sonder weil meine Eltern eine Bäckerei besassen die ich dann später übernahm. Was mich aber immer wieder freut ist am Morgen der Blick in die vollen Gestelle mit alle den schönen und duftenden Produkten.
Wollten sie nie einen anderen Beruf lernen? Das Fotografieren hatte mich immer interessiert, schon vor meiner Lehrzeit. Dies habe ich aber zurückgestellt zugunsten des Bäcker-Konditors. Schliesslich konnte ich trotzdem meinen Wunschtraum realisieren und eröffnete 2001 ein Fotostudio in Winterthur. Heute betreibe ich beide Unternehmen.
Wie schaffen sie es beide Unternehmen unter einem Hut zu bringen? Frag ich mich manchmal auch...Mit viel Arbeit und guten Leuten die mich dabei unterstützen.
Sie haben ein neue Projekt für „de GrabeBeck“ vor, können sie uns schon etwas darüber verraten? Absolut, im Sommer realisieren wir einen grösseren Umbau und erweitern unsere Kundenfläche von 40 m² auf 200 m². Nebst der klassischen Bäckerei haben wir ein innovatives Gastrokonzept entwickelt. Unser Ziel ist es, in einer schönen „Wohlfühl-Umgebung“ unseren Gästen ein Erlebnis mit einem ausgesuchten Angebot in einem fairen Preisleistungs Segment anzubieten.
Das hört sich sehr interessant an. Verändert sich da etwas für ihr Personal? Auf jedenfalls, die Produktion wird zum Teil ausgelagert. Unser Verkaufspersonal wird geschult in der Veredelung und Fertigstellung. Unser kulinarischen Angebote wird sich im Bereich Detailhandel und Service beweisen müssen. Insgesamt verspreche ich ein interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsablauf in unseren Betrieb.
Haben sie jemals den Entscheid der Geschäftsübernahme bereut? Niemals!!!
Wieso? Weil es eine sehr schöne und interessante Aufgabe ist. Zudem ermöglicht das mir und meiner Familie einen sehr guten Lebensstandard. Das Geschäft gibt es nun schon seit 1968, hat sich vieles verändert? Absolut, vorher waren wir einen Lieferbetrieb mit 4 Autos, es wurde die ganze Region mit Brot versorgt. 1978 kam die Filiale „de HolzofeBeck“ dazu. 2001 war der Entscheid gefällt sich aus dem Lieferungswesen zurückzuziehen und uns voll auf unsere Ladenkundschaft zu konzentrieren. Diesen Entscheid habe ich nie Bereut. Der nun geplante Umbau ist eine logische Weiterentwicklung und für die Unternehmung nicht nur wichtig sondern auch ein Schritt in die Zukunft einer interessanten Geschäftsneuausrichtung. Sie wirken sehr zuversichtlich und optimistisch Bei einer Investition von 1.2 Mio. Franken wäre etwas anderes nicht nur unangebracht sondern sträflich. Zudem dürfte dies mein letztes grosses Projekt sein bevor ich meinen Ruhestand zu planen beginne. Aber sie sehen nicht aus wie jemand der schon bald in den Ruhestand gehen würde. Dazu hab ich auch etwas unkonventionelle Pläne. Die ich aber noch nicht verraten möchte.
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